SpitzenLeichtathletik Luzern
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Spitzen Leichtathletik Luzern 2012
 
Spitzen Leichtathletik Luzern findet am Dienstag, 17. Juli 2012 statt, 3 Tage nach dem Diamond League Meeting in London und 3 Tage vor dem Diamond League Meeting in Monaco. Der 17. Juli 2012 liegt auch deshalb gut, weil er 2 Wochen nach den Leichtathletik Europameisterschaften (27. Juni - 1. Juli in Helsinki) und 2 Wochen vor den Leichtathletik Wettbewerben an den Olympischen Spielen (2. - 12 August in London) steht. Für Athletinnen und Athleten gibt es in Luzern also die Möglichkeit zu zeigen, was sie an den Europameisterschaften geleistet haben oder hätten leisten können - und vor allem die Chance, sich für die Olympiade in London zu qualifizieren.



Big Jumps vor der neu gebauten Haupttribüne


Spitzen Leichtathletik Luzern 2011

Resultate
Bilder

Urech-Sieg und Urech-Feier
 
Die Emmentaler Hürdensprinterin wurde bei Spitzen Leichtathletik Luzern nach ihrem überzeugenden Sieg über 100 m Hürden am frenetischsten gefeiert. Für die beste Leistung  sorgte aber Lashinda Demus (USA) über die 400m Hürden.
 
Diamond Jackpot an Lashinda Demus
  
Die am höchsten eingestufte Leistung demonstrierte Lashinda Demus (USA). Sie sicherte sich dank der Zeit von 54,18 Sekunden über 400 m Hürden den Diamanten-Sonderpreis im Wert von rund 15'000 US Dollar.
Nicht ganz sein Toplevel erreichte Speer-Doppelolympiasieger  Andreas Thorkildson (No). Nach einer Wettkampfpause von über einem Monat (Adduktorenverletzung) setzte er sich mit 84,12 m durch. Mit einem Meetingrekord glänzte neben Dix auch Juan Luis Barrios (Mex) mit 7:42,82 Minuten über 3000 m.
 
Dix’ Ankündigung
 
Der 25-Jährige aus dem Süden Floridas durchspurtete die 200 m Strecke bei Windstille in 20,02 Sekunden – einer Klassezeit. Den Meetingrekord von Wallace Spearmon aus dem Vorjahr unterbot er um nicht weniger als 16 Hundertstel. Und zum Erstaunen aller sagte er: «Für mich waren die Bedingungen heute perfekt.» Als Motivationsschub im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Daegu nimmt Dix das Erlebte mit: «Ich will Gold über 100 und 200 m gewinnen und Konkurrenten wie Usain Bolt und Asafa Powell bedrängen», sagte er überzeugt. Dix deklassierte die Konkurrenz. Marvin Anderson (Jam) als Zweiter büsste nicht weniger als 52 Hundertstel ein.
 
Urechs Korrektur

 
 
Bravourös in Szene setzte sich auch eine Schweizerin: Lisa Urech. Die Emmentaler Hürdensprinterin zeigte die angesteuerte Reaktion auf die Enttäuschung vom Samstag an der U23-EM (2.) und setzte sich gegen hochkarätige Konkurrenz, u.a. die Europameisterin und die Weltmeisterin durch. Ihre Siegerzeit von 12,94 Sekunden war aufgrund der Bedingungen weniger bedeutend. Es war Urechs erster Sieg auf hoher internationaler Stufe. «Dieses Rennen war die Rückkehr zum alten Ich», wertete sie. 
 
Schweizer Stabspringerinnen und Hammerwerferinnen brillierten
 
Neben Lisa Urech profilierten sich nur noch wenige Schweizer. Die Stabspringerinnen Anna Katharina Schmid und Nicole Büchler dürfen hervorgehoben werden. Beide übersprangen 4,40 m, womit Büchler ihre Saisonbestmarke um 10 cm verfehlt, und Schmid ihre Saisonbesthöhe um 5 cm anhob und sich die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Daegu (SKor) sicherte. Eine Saisonbesthöhe glückte im Hochsprung Beatrice Lundmark mit 1,86 m. Bereits im Vorprogramm sorgte Lydia Wehrli mit 60,06 m im Hammerwerfen für einen neuen Schweizer Rekord. Sie entthronte die Luzernerin Nicole Zihlmann (59,96), die ihrerseits mit 59,89 m nur knapp das Nachsehen hatte.
 
Jelena Isinbajewa verletzte sich beim Einlaufen
 
Die Wiederholung des letztjährigen Feuerwerks im Exil in Nottwil glückte beim 25. Spitzen-Leichtathletik-Meeting mit der neuen Allmend-Tribüne nicht ganz. Begründet war dies mit den Bedingungen. Kühl war’s, feucht die Luft und den Sprintern blies der Wind ins Gesicht. Da war’s schwierig mit Topleistungen zu brillieren. Ein Dämpfer erhielt die Stimmung durch das Forfait geben des vermeintlichen «Star des Abends», die russische Stabhochsprung-Weltrekordlerin und Serien-Goldmedaillengewinnerin Jelena Isinbajewa. «Ich habe mich beim Einspringen an der Hand verletzt», entschuldigte sie sich beim Publikum.

english version

Am Donnerstag, 21. Juli 2011:  19.00 - 22.00 Uhr
Im Leichtathletik-Stadion Allmend, Luzern

Neue Haupttribüne - mit 2'000 Schalensitzplätzen


Ein Monat vor den Weltmeisterschaften in Daegu - als Möglichkeit für Schweizer und ausländische Spitzen Athleten, die Limite für einen Start in Süd Korea zu schaffen.

Gönnen Sie sich und Ihren Freunden und Bekannten einen unvergesslichen Sommerabend:
Spitzen Leichtathletik - unkomplizierte Erreichbarkeit - moderner Komfort - gediegenes Catering, aber auch schneller Gang zum Bratwurstgrill - friedliches und stimmungsvolles Publikum - und Sie sind mittendrin!

Doppelolympiasieger Andreas Torkildsen will Stadionrekord
Neben der erfolgreichsten Leichtathletin der Welt, der Stabhochspringerin Yelena Isinbajeva, startet am 21. Juli bei Spitzen Leichtathletik Luzern auch der erfolgreichste Speerwerfer der letzten Jahre, der Norweger Andreas Thorkildsen (29).
Torkildsens Palmares liest sich wie ein Märchen: zweifacher Olympiasieger, amtierender Weltmeister (zwei Mal Vize-Weltmeister), zweifacher Europameister und derzeit mit 88.30m die Nummer eins der Welt. Zwei Mal war er norwegischer Sportler des Jahres. Die Leichtathletik wurde dem 188cm grossen und für einen Werfer 90kg leichten Andreas Thorkildsen in die Wiege gelegt. Seine Mutter Bente Amundsen war norwegische Meisterin im Hürdensprint, sein Vater Tomm ein guter Speerwerfer und sein erster Trainer im Geburtsort Kristiansand.
Das offene Stadion wird von den Speerwerfern geschätzt, da abends in Luzern sehr oft Gegenwind herrscht (Rückenwind für die Sprinter), welcher weite Würfe begünstigt. Das zeigt auch ein Blick auf die drei weitesten Würfe, die in Luzern je erzielt wurden. Sie liegen zwischen 87,56 und 88,96 (Sergei Makarov im Jahr 2002). Klar, dass dieser Meetingrekord für Thorkildsen den Massstab bildet.
Neben dem heutigen Leader Thorkildsen ist mit dem jungen Türken Fatih Avan (22, in diesem Jahr 84,69m) die junge und mit dem Deutschen Altmeister Peter Esenwein (44) auch die alte Generation im Speerfeld vertreten. Der neu gekürte US-Meister Mike Hazle, der neue ukrainische Rekordhalter Roman Avramenko und der Pole Igor Janik sind ebenfalls in diesem hochkarätigen Feld.
Über 100m der Frauen zeichnet sich ebenfalls ein hochkarätiges Feld ab, angeführt von der Vize-Olympiasiegerin Sheron Simpson aus Jamaika.

Jason Smyth - erster Paralympics-Sieger an Olympischen Spielen?
Im Zentrum werden bei Spitzen Leichtathletik Luzern andere Athleten stehen als der für Irland startende Nordire Jason Smyth (24). Mit seiner Leistung von 10,22 Sekunden über 100m hat er zwar die B-Limite seines Verbandes für die Weltmeisterschaften in Südkorea erfüllt, sein ziel ist aber die A-Limite von 10,18 für die Olympischen Spiele in London. Nicht ganz einfach, denn Jason Smyth ist blind und will diese Limite erstmals am 21. Juli in Luzern knacken.
Tyson Gay (USA), Nummer zwei der Welt hinter Usain Bolt, sagt es deutlich. „Jason ist ein Riesentalent und wird an den Olympischen Spielen weit nach vorne laufen.“ Gay muss es wissen, Jason Smith ist sein Trainingspartner in Florida. „Er muss einfach das im Wettkampf umsetzen, was er im Training schon drauf hat, dann kommen die schnellen Zeiten von alleine.“ Nur eine Verletzung in der Vorbereitungsphase hinderte ihn an den Europameisterschaften in Barcelona im letzten Sommer an der Finalqualifikation.
Goldmedaillen hat Jason Smyth bereits mehrere gewonnen. Zuletzt an den Paralympics über 100 und 200m. Auch wenn er an den Olympischen Spielen in London oder an der WM in Daegu keine Medaille gewinnen wird, Coach Stephen Maguire ist überzeugt, dass sein Schützling den A-Wert in einem der nächsten Rennen schafft. „Jason ist in grossartiger Form und wird den nordirischen Landesrekord verbessern.“ Der in Derry, der zweitgrössten Stadt Nordirlands, aufgewachsene Smyth hätte mit 10,18 Sekunden auch den irischen Rekord von Paul Hession aus dem Jahr 2007 egalisiert.
Smyth konnte die ersten neun Jahre sehen und litt danach an einer schleichenden Erblindung auch Morbus Stargardt genannt. Zurzeit beträgt seine Sehstärke noch rund zehn Prozent (Klasse T13 im Behindertensport). Er kann also hell und dunkel unterscheiden und orientiert sich beim Sprinten an der weissen Bahnmarkierung. Dank einem reichen Onkel aus den USA kann er als Profisportler leben. Dank dieser Unterstützung konnte er sich der Sprintgruppe von Tyson Gay unter Erfolgscoach Lance Brauman anschliessen. „Nur dank der familiären Unterstützung sind meine Erfolge möglich“, resumiert Jason Smyth.
Wetten, dass Jason Smyth in Luzern die besondere Aufmerksamkeit des Publikums geniessen wird?


US-Doppelmeister Dix führt die Sprinter an
Über 200m haben sich bereits drei Schweizer Leichtathleten für die Weltmeisterschaften in Südkorea qualifiziert. Bei Spitzen Leichtathletik Luzern können Reto Amaru Schenkel (LC Zürich), Marc Schneeberger (TV Länggasse Bern) und Alex Wilson (OB Basel) am 21. Juli Mass nehmen an Weltklassesprinter Walter Dix (25, USA).
Dix, Bronzemedaillengewinner an den Olympischen Spielen in Peking über 100 und 200m war bei Spitzen Leichtathletik Luzern 2010 mitverantwortlich für den drittschnellsten 100m-Sprint den die Welt im letzten Jahr gesehen hat. Dix wurde Zweiter in der neuen persönlichen Bestzeit von 9,88 Sekunden. Nun kehrt er als amtierender US-Meister über 100 und 200m zurück und will am 21. Juli in Luzern den Stadionrekord über 200m (20,18sec.) verbessern.
Walter Dix, dessen Karriere 2005 mit dem US-Juniorenrekord von 10,06 lanciert wurde, ist im Süden Floridas aufgewachsen und startet heute noch für seinen Stammklub der Florida State University. Der mit 1.75m eher klein gewachsene Walter Dix bringt eine enorme Muskelmasse auf die Waage. 86 Kilogramm explodieren jeweils, wenn der Startschuss ertönt. Ganz anders als seine grösseren Kontrahenten muss Dix den Nachteil der potenziell kürzeren Schritte durch eine unglaubliche Frequenz und einen optimierten Krafteinsatz wett machen. Er fabriziert dabei ein eigentliches Trommelfeuer auf die Bahn, welches die Luzerner Zuschauerherzen im letzten Jahr höher schlagen liess.
In diesem Jahr ist Dix über 200m stärker in die Saison gestartet als über 100m. Ergo wird er in Luzern zum Feuerwerk über 200m u.a. mit den beiden 21 Jahre jungen Nickel Ashmeade (Jamaika) und US-Youngster Salaam Rakieem beitragen. Mit diesen drei Sptinern sind die Nummern zwei bis vier der aktuellen Weltbestenliste in Luzern am Start.
Bleibt zu hoffen, dass Kevin Widmers Schweizer Rekord von 20,41 im Soge der Weltklasse von einem der Schweizer Athleten verbessert werden kann. Mit 20,51 und 20,52 sind alle drei nahe dran.


Yelena Isinbajeva in Luzern am Start
Eine Spitzenbesetzung zeichnet sich bei Spitzen Leichtathletik Luzern vom 21.7.2011 ab. Das Aushängeschild wird die russische Stabhochspringerin Yelena Isinbajeva (29) sein, die erfolgreichste Leichtathletin der Welt.
Yelena Isinbajeva ist einer der Topstars in der internationalen Sportszene. Zwei Mal wurde die Stabhochsprung-Königin von der Laureus-Stiftung zur „Weltsportlerin des Jahres“ gewählt (2007 und 2009). Die internationalen Sportjournalisten erkürten sie 2005 und 2006 zur Weltsportlerin. Sie hat alles gewonnen, was es im Sport zu gewinnen gibt. Mehrmals Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Weltrekordhalterin und seit zehn Jahren jedes Jahr an der Weltspitze. Und nun will sie zum 25-Jahr-Jubiläum bei Spitzen Leichtathletik Luzern brillieren.



Die nach einem Jahr Pause wieder in alter Frische in die Saison gestartete Isinbajeva liess sich per Mail vernehmen. „Ich danke den Luzerner Organisatoren, dass sie mich eingeladen haben. Ich freue mich sehr, am 25. Geburtstag von Spitzen Leichtathletik Luzern starten zu können. Ich werde am 21. Juli mein Bestes geben und hoffe, dass ich an den Tagen nach dem Wettkampf die schöne Altstadt Luzerns noch erleben kann.“
Die Weltrekordhalterin (5,06m gesprungen am 28. August 2009 in Zürich) ist mit 4,85m in der Halle nach ihrem timeout-Jahr wieder hervorragend in die Saison 2011 gestartet. Auch für die Schweizer Rekordhalterin Nicole Büchler (4.50m) stellt die charismatische Russin in Luzern ein Zugpferd dar. 27 Mal verbesserte die ehemalige Kunstturnerin den Weltrekord und 12 internationale Titel zieren ihr Palmares.


Spitzen Leichtathletik Luzern 2010

Fünf Meetingrekorde und Weltklasse-Leistungen!
Spitzen Leichtathletik Luzern 2010 konnte in Nottwil fünf Meetingrekorde verbuchen. Es war das beste Meeting, das je in der Zentralschweiz organisiert wurde. Oder um es mit dem originalkommentar von eurosport-Legende Sigi Heinrich zu sagen:“Es war das beste Meeting in dieser Grössenordnung, das ich je gesehen habe!“
 
Eröffnet wurde der Reigen von Vize-Olympiasiegerin und –Weltmeisterin Yarelis Barrios (Kuba) im Diskuswerfen mit 64,09m (bisher 57.60m von Ursula Weber, Oesterreich, aus dem Jahr 1989). Der zweite Rekord war ein echter Knaller. Staffel-Weltmeister Nesta Carter (Jamaika) liess mit 9,86sec über 100m die Zuschauer erstmals aufstehen. Auch der Olympia-Dritte Walter Dix (USA) lief mit 9,88sec eine neue persönliche Bestzeit. Weitsprung-Weltmeisterin Brittney Reese (USA) gewann zwar mit neuem Meetingrekord von 6,95m, hatte aber ein bisschen zuviel Rückenwind und so wiederholte Hyleas Fountain (USA) als Zweitplatzierte mit 6,89m ihren Stadionrekord aus dem Vorjahr. Eine Weltklassezeit erzielte über 400m Hürden die Jamaikanerin Kalise Spencer. Die Junioren-Weltmeisterin von 2006 steht nun 53,72 zuoberst in der Liste der Meetingrekorde. Gegen Ende des Meetings schliesslich machte Wallace Spearmon sein Versprechen vom letzten Jahr wahr und holte sich endlich die Bestleistung über 200m. Neuer Meetingrekord in 20,18.
 
Weitere fantastische Leistungen zeigten u.a. Marshevet Myers (USA) mit 10,99sec über 100m, Sally Pearson (Australien) in 12,59sec über 100m Hürden und Rollstuhlsportler Marcel Hug (Luzern) in 1:35,65 über 800m. Aus Schweizer Sicht überzeugte einmal mehr die junge Hürdensprinterin Lisa Urech mit 12,88, der zweitbesten je von ihr gelaufenen Zeit.

 
Diamant geht nach Jamaika
Den Frieden-Diamond-Jackpot, ein 18000 Franken teurer Diamant, holte sich Nesta Carter aus Jamaika. Walter Dix (2.), Kalise Spencer (3.) Marshevet Myers (4.) und Sally Pearson (5.) konnten sich nach dem Meeting vor viel Prominenz im Schweizer Paraplegikerzentrum wertvolle Steine und Uhren überreichen lassen.
Der Frieden-Diamond-jackpot entpuppt sich immer mehr zu einem ausgezeichneten Instrument, um die Athleten zu Top-Leistungen zu motivieren.
 
Es ist geplant, Spitzen Leichtathletik Luzern 2011 wieder auf der Luzerner Allmend durchzuführen. Dann wird die neue Tribüne hoffentlich mit ebenso guten Leistungen wie in Nottwil eingeweiht werden können. Beeindruckt haben in Nottwil nicht nur die Leistungen sondern auch die Gastfreundschaft aller SPZ-Mitarbeitenden.






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